„Schärfere Internetsperren vor Sotschi“

erschienen am 17. Januar 2014 auf ostpol.de, das Osteuropamagazin

Seit wenigen Jahren nimmt der Kreml in Russland das Internet ins Visier. Bislang war es im Großen und Ganzen möglich, im russischen Web frei zu diskutieren und zu debattieren, sich auch lustig zu machen über die Staatsmacht, aufzurufen zu Protest. Bisherige Websperren trafen zahlreiche Seiten vor allem als Kollateralschaden. Der Grund: Das Sperrsystem schaltet „schädliche Inhalte“ per IP-Adresse ab. Außerdem schießen die Entscheider bei der Beurteilung, was Anleitungen zu Selbstmord oder Drogenmissbrauch sein sollen, oft übers Ziel. Mit einem neuen Gesetz, das seit 1. Feburar 2014 gilt, wird nun das Blockieren politischer Anliegen eine ernsthafte und im Bedarfsfall schnell auszuführende Option.

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