„Im Sperrgebiet“
erschienen in Berliner Zeitung, am 24. September 2015
Was Extremismus ist – besser: was es für die russischen Behörden sein soll, das kann man an der Bloggerin Marina Litwinowitsch sehen. Sie setzt sich für die lückenlose Aufklärung des Geiseldramas von Beslan ein. Ihre Webseiten werden regelmäßig gesperrt. Anlässe gibt es inzwischen genug, die herangezogen werden können. Der Text wirft einen Blick auf den Sperr-Alltag und auf das, was dem russischen Internet erst noch bevorstehen könnte. Denn es gibt immer neue Gesetze und immer neue Ideen für weitere Gesetze.